lealexsax

 

Wer bin ich...

Mein Name ist Le. Alex Sax und ich schreibe schon mein Leben lang. Das große Thema in meinem Leben war und ist die Inspiration und weshalb sie nie das tut, was sie soll. Als Muse taugt sie jedenfalls nicht sehr viel, wie ich im Verlaufe vieler Gelegenheiten feststellen durfte. Das hängt aber wohl eher damit zusammen, dass ich Unsinns-Gene geerbt habe und das nicht zu knapp. Da hat es auch die Inspiration schwer, wenn sie seriös arbeiten will.
In meinem Buch geht es um Lorais Geschichten. Es sind wahre Ereignisse. Egal, wie unglaublich sie klingen, sie passierten. Deshalb gibt es auch kein Foto von mir, denn die beschriebenen Personen leben alle noch. Jedenfalls die Meisten. Das wäre also leicht ungünstig für mich, aber auch für andere. Dann wären wir nämlich bei peinlich. Daneben möchte ich aber meiner Fantasie freien Lauf lassen. Deshalb bin ich schriftlich gerade zart am Morden. Zugegeben, auch hier gibt es den einen oder anderen realen Hintergrund. Ab und zu ist aber auch nur der Wunsch der Vater des Gedankens. Momentan arbeite ich gerade an einer 70jährigen rheumageplagten Mörderin. Aber ich muss sagen, Alter schützt vor Effizienz nicht. Sie bringt jedenfalls ihre Opfer gekonnt unter die Erde.
Daneben ist eine Vampirin mit Ehe- und Erziehungsproblemen. Ja, sie hat ein ekelhaftes Kind. Aber da ist sie möglicherweise nicht die einzige Mutter. Täglich kommen mir neue Geschichten in den Sinn, die die Welt nicht braucht, sie aber um einiges witziger machen.
Aber, das reicht mir natürlich bei weitem nicht. Wer viel redet, schreibt auch viel. Da hat sich seit meiner Kindheit nicht viel verändert. Nicht, dass dieser Umstand Einfluss auf die Qualität des Textes hätte. Aber es muss raus. Deshalb blogge ich auch. Das Erstellen des eigenen Buches und die jeweiligen Erklärungen dazu, wären da inhaltlich der natürliche Gang der Dinge gewesen. Allerdings gibt es viele Blogger, die das tun und die machen das ausgezeichnet. Die Welt hat in der Beziehung also nicht auf mich gewartet. Gut, sie hat überhaupt nicht auf mich gewartet. Aber das ist ein anderes Thema. Bald wusste ich, dass ich kleine und sagen wir, leicht boshafte Alltagsgeschichten bloggen wollte.
Der Wahnsinn des täglichen Lebens sollte in den Äther posaunt werden. Schliesslich setzt sich meine Protagonistin Lorai nie ins Fettnäpfen, sondern immer gleich in die Fritteuse. Diese Effizienz wollte ich beibehalten. Da ich schon etwas wie Lorai bin und dementsprechend nichts normal tun kann, spiegelt sich diese Haltung auch in den Geschichten wieder. In der Folge fand mal eine Leserin, ich scheine zum Suizid zu neigen. Köstlich, wenn es doch nur mehr solch inspirierenden Kritiken gäbe! Es war übrigens eine Businessfrau. Die leichte Ironie ist erkennbar.
Meine Blogs, genannt Minis, sammle ich auch fleissig auf meiner Homepage, um sie der geneigten oder auch nicht geneigten Leserschaft unterzujubeln. Damit ist mein Leben auch schon fast erzählt. Ich habe meine Inspiration immer in meinem Kopf gesucht. Bis ich dann feststellte, dass das Leben in der realen Welt nie ist, wie es scheint und somit immer die grösste Inspiration liefert. Man muss nur genau hingucken und schon ist man vom Wahnsinn umzingelt. Gut, dass hat schon mit dem Inhalt meines Kopfes zu tun. Aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Seitdem bringe ich jedenfalls dieses Chaos in Buchstabenform an die Luft.
In diesem Sinne wünsche ich allen viel Glück und Spass beim genauen Hinschauen.

 

Alles zu mir findet Ihr hier: www.lealexsax.ch